Konzerthaus Dortmund

Fertigstellung:

2002

Weitere Informationen:

Konstruktion

  • veränderbare "Chamäleon Fassade"
  • Punktgehaltene opake hinterleuchtete Fassadenplatten
  • Horizontal gelagerte abgehängte Stahl-Glas-Fassaden

Chamäleon Fassade

  • Wie die Haut eines Chamäleons verwandelt sich dann die Außenhülle des Hauses. Die milchig weiße Tagesansicht wechselt zu farbig schillernder Fläche, die die Gäste begrüßt. Um diesen Effekt zu erreichen, ließen die Architekten in die Glashaut, die den Eckbau straßenseitig umspannt, senkrecht stehende, farbige Leuchtröhren einbauen. Nach draußen können damit Lichtspiele erzeugt werden - den unterschiedlichen Melodien der Instrumente drinnen ähnlich. Freilich muss, was hier der Konzertmeister dirigiert, dort der Computer steuern. Wenn die vorgehängte Glashaut changiert, belebt das farbige Spiel die ansonsten im oberen Teil der Front opaken Außenflächen, macht sie leicht und luzide, lässt unterschiedliche Stimmungen von ihnen ausgehen. Über diese Haut vermag das Haus von sich aus mit Passanten und Besuchern Kontakt aufnehmen.